Wohnpolitik

Bausparen: NEIN. Zweitwohnungen: Ja

Am 11. März 2012 wird abgestimmt. Nein ist die vernünftige Antwort auf die Bauspar-Initiative: Sie führt nicht zu mehr Wohneigentum und schont lediglich den Geldbeutel der bereits Vermögenden. Ein Komitee aus Verbänden und Parteien bekämpft die Bausparvorlagen. Die Argumente dagegen sind vielseitig; Die Vorlagen schliessen die Förderung von Genossenschaftsbauten aus, Steuerausfälle müssen Mieterinnen und Mieter bezahlen, nur eine privilegierte Minderheit kann profitieren etc.

Seite des Komitees Bausparen-Nein
Argumente von Experten /-innen

Zur Initiative gegen den uferlosen Bau von Zweitwohnungen empfielt der MV ein Ja.

Medienmitteilung


MV-News


Kassensturz: Mieter pauschal abgewimmelt

Der Kassensturz berichtet, wie Vermieter Senkungsbegehren mit undurchsichtigen Argumenten abwimmeln. Die Renner bei den Ausflüchten sind ungenügende Renditen oder Orts- und Quartierüblichkeit. In beiden Fällen liegt die Beweislast beim Vermieter. 

Richtig ist, dass Verwaltungen Teuerung oder gesteigerten Betriebs- und Unterhaltskosten verrechnen dürfen. Solche Unterhaltskosten müssen aber belegt werden. Wenn die Verwaltung keine nachvollziehbare Begründung liefert oder gar nicht antwortet, können Mieterinnen und Mieter eine Senkungsklage (Musterbrief) bei der Schlichtungsbehörde einreichen. Das Verfahren ist kostenlos. Der MV berät Sie dabei gerne.

Video-Beitrag Kassensturz vom 17. Jan. 2012
Kassensturz Experten-Chat



Winterthur soll Wohnstadt für alle bleiben!

Immer mehr Winterthurerinnen und Winterthurer haben Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden, welche für sie finanziell tragbar ist. Die unaufhörlich steigenden Miet- und Immobilienpreise sind nicht nur Gift für die Wirtschaft, sie beeinflussen auch die Zusammensetzung der Bevölkerung in den Quartieren. Eine gute Durchmischung ist jedoch Voraussetzung für eine funktionierende und lebenswerte Stadt. Deshalb unterstützt auch der Mieterinnen- und Mieterverband zusammen mit der SP, den Grünen und der EVP die Initiative, welche mit einer Stiftung in Winterthur preiswerten Wohn- und Gewerberaum erhalten und schaffen will.

Medienmitteilung MV
Artikel Landbote



Senkungsbegehren: Antwort der Verwaltung

Verwaltungen sind verpflichtet, Ihnen innert 30 Tagen eine Antwort auf Ihr Senkungsbegehren zu geben.

Es kann sein, dass Ihre Vermieterin die Senkung nicht oder nur zum Teil weitergibt, aufgrund von Teuerung oder gesteigerten Betriebs- und Unterhaltskosten. Möglicherweise sind diese Einwände nur vorgeschoben. Mitglieder können die Antwort der Verwaltung mit den anderen Dokumenten dem MV zur Prüfung schicken.

Sind Sie mit der Antwort nicht einverstanden oder wenn eine Antwort ganz ausstehend, kann es sinnvoll sein, bei Ihrer lokalen Schlichtungsbehörde eine Senkungsklage (Musterbrief Senkungsklage) einzureichen. Lassen Sie sich dafür beim MV beraten.


Mietzins-Aktion in Winterthur

Der MV Winterthur hilft mit einer einmaligen Aktion allen Mieterinnen und Mieter mit einem Sonderangebot: MV-Fachleute prüfen Ihren Anspruch auf eine Mietzinssenkung: Donnerstag, 8. Dezember 2011,
17.30 bis 20.30 Uhr im Kafi Stadtmuur, Holderplatz 4
.
Bringen Sie Ihren Mietvertrag und – falls vorhanden – die letzten Mietzinsänderungen mit.


75,9% sagten Ja

Drei von vier Zürcherinnnen und Zürcher wollten den gemeinnützigen Wohnungsbau stärken. Sie sagten ja zum wohnpolitischen Grundsatzartikel, obwohl die Immobilienverbände diesen als "Wahnsinn" bezeichnet haben. Das Abstimmungsresultat ist ein Auftrag an die Politik, neue Instrumente zur Förderung des nichtspekulativen Wohnungsbaus einzusetzen.

Nach dem Ja. Die Forderungen der BefürworterInnen
Mehr Infos zur Abstimmungsvorlage


Wohnungsnot: Regierungsrat will nichts tun

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, die beiden Volksinitiativen des Mieterinnen- und Mieterverbandes Zürich (Transparente Mieten und Rechtsschutz für alle) ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Der Regierung sieht keine Notwendigkeit, Mieterinnen und Mieter vor Missbräuchen und vor übersetzten Marktpreisen zu schützen.

Stellungnahme zu den Anträgen des Regierungsrats

Mehr Informationen zu den Initiativen finden Sie hier:
Homepage Mieterschutz-inklusive


Keine Umzonung ohne Gegenleistung!

Auch in Wädenswil: Wohnen für Alle, statt Luxus für Wenige.

Ein doppeltes Nein der Wädenswiler/-innen zu Umzonung und Gestaltungsplan Tiefenhof.

Medienmitteilung vom 24.8.2011
 Abstimmungsflyer
 Artikel in der Zürichsee Zeitung 5.9.2011


Wie der Markt die Preise regelt

Vorher 1'700 Franken, nachher 3'800 Franken. Eine Mieterin hat dem MV mitgeteilt, wie der Wohnungsmarkt die Mietpreise regelt.

Ein Beispiel aus dem Stadtzürcher Kreis 4.
Kommentar zur Avenir Suisse Studie



Initiativen sind zustande gekommen

Der Mieterinnen und Mieterverband Zürich hat heute seine beiden kantonalen Volksinitiativen «Rechtsschutz für alle» (Mietgericht gebührenfrei) und «Transparente Mieten» (Offenlegung von Anpassungen bei Neuvermietung) mit 7148 beziehungsweise 7447 Unterschriften eingereicht. Der MV Zürich hat bei der Einreichung gegen den sich mit der Einführung der neuen Zivilprozessordnung (ZPO) abzeichnenden Abbau des Sozialschutzes im mietgerichtlichen Verfahren protestiert.
Am 6. Mai 2011 wurde das Zustandekommen der beiden Initiativen bestätigt.
Medienmitteilung vom 8.3.2011
Bilder der Übergabe

Mehr Informationen zu den Initiativen finden Sie hier:
Homepage Mieterschutz-inklusive


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